Wir brachen beizeiten in Zürich auf um endlich nach Italien zu fahren. Unsere Fahrt führte durch viele Tunnel, durch hohe Berge und tiefe Täler. Die Landschaft war sehr beeindruckend und die Fahrt durch den Gothard-Tunnel wollte bei 17 Kilometer Länge nicht enden.

Als wir die Grenze von der Schweiz nach Italien passierten, mussten wir auch gleich die Maut für den kommenden Streckenabschnitt bezahlen. Zum Glück haben wir eine Via-Card. Mit dieser Karte kann man schnell bezahlen und ohne Kleingeld durch die Mautstelle fahren.

Man hat auch sofort gemerkt, dass man in einem anderen Land war. Die Tunnel waren sehr schmutzig, teilweise ohne Beleuchtung und keine sichtbaren Notausgänge. Die Straßen waren auch nicht mehr die Besten. Und wie man bereits hörte, fahren die Italiener auch nicht gerade nach der Straßenverkehrsordnung.

Nach einer weiteren Mautstelle kamen wir dann am frühen Nachmittag in Milano an und checkten im Hotel Holiday Inn ein. Es liegt in einer ruhigen Ecke. Hier haben wir sogar unser Auto vor dem Hotel geparkt, um die Parkgebühren von 10 Euro pro Tag zu sparen.

Das Zimmer sieht sehr schick aus, ist klimatisiert und hat die Nummer 007. Das TV-Programm lässt sehr zu wünschen übrig, nur ZDF und Deutsche Welle TV. Der Toilettendeckel fällt auch fast ab, aber ansonsten ist alles sauber.

Wir liefen dann bis zum Hauptbahnhof, später fuhren wir die Strecke mit dem Bus und der Bahn. Im Hbf konnten wir dann eine Zweitageskarte kaufen und somit mit der Tram, dem Bus und der Metro so oft fahren, wie wir wollten.

Wir fuhren dann mit der Metro in das Altstadtzentrum Duomo zum Dom und den Einkaufsmeilen. Hier schlenkerten wir ein wenig herum und fuhren dann wieder ins Hotel.

Mario Barchewitz und Norman Rath © 2018 All rights reserved